Unter der Schirmherrschaft der Künstlerin und CURE-Alumna Géraldine Tobe
Die Kunstschule Kassiopeia lädt Kinder und Jugendliche auf eine spannende Reise durch Afrika ein. Afrika ist seit mindestens 300.000 Jahren die Wiege der Menschheit, reich an biologischer Vielfalt, Bodenschätzen und unterschiedlichen Kulturen. In unserer öffentlichen Wahrnehmung bleibt diese Vielfalt jedoch oft unsichtbar. Was also, wenn wir auf eine andere Art und Weise reisen würden, nicht geografisch, sondern durch künstlerische, wissenschaftliche und kulturelle Erfahrungen? Und wenn wir uns von diesem Afrika inspirieren ließen?
Die Workshopreihe Phantastische Begegnungen 2025 – Eine spannende Reise durch Afrika lädt Kinder und Jugendliche ein, genau diese Fragen zu erkunden. In künstlerischen und experimentellen Formaten – vom Modeatelier über Rap und Percussion bis hin zur Architekturwerkstatt – setzen sich die Workshops mit Aspekten der vielfältigen Kultur und Geschichte Afrikas auseinander und übertragen diese in eigene kreative Arbeiten. Dabei geht es nicht nur ums Gestalten, sondern auch ums Erfahren: etwa von UBUNTU (Bantusprachen: Zulu, Xhosa, Ndebele, Swati, Swahili, Kirundi, Lingala usw.), dem afrikanischen Gedanken von Menschlichkeit und Solidarität, oder durch poetische und musikalische Rituale wie KASALA (Kongo) und KWIVUGA (Ruanda), die veranschaulichen, wie das Loben von sich selbst und anderen Selbstbewusstsein stärkt und Wertschätzung wachsen lässt.
Den Abschluss der Reihe bildet eine Ausstellung in der Kulturhalle Wehrden am 19. November 2025. Dort präsentieren die Kinder und Jugendlichen ihre Werke: Skulpturen, Mode, Filme und vieles mehr.
Schirmherrin der Reihe ist die Künstlerin Géraldine Tobe, Gründerin und Generaldirektorin des Instituts LOSA in Kinshasa (DR Kongo) und ehemalige Fellow am Käte Hamburger Kolleg für kulturelle Praktiken der Reparation (CURE). Mit ihren Ideen und Referenzen lädt sie junge Menschen auf eine Reise ein, afrikanische Kultur in ihrer Philosophie und ihren Werten zu entdecken. Ihre Schirmherrschaft zeigt, wie künstlerische und wissenschaftliche Kontexte ineinandergreifen und neue Räume des Austauschs eröffnen.
Die Workshops werden von der Kunstschule Kassiopeia organisiert, der größten Kinder- und Jugendkunstschule im Saarland. Sie versteht sich als kreativer Freiraum, in dem Kinder und Jugendliche durch künstlerisches Arbeiten ihre Persönlichkeit entfalten und soziale Kompetenzen entwickeln können, wobei nicht das fertige Produkt im Mittelpunkt steht, sondern der Prozess.
Das vollständige Programm mit allen Terminen und Informationen Sie hier.