INTERNATIONALE TAGUNG UND KONGOLESISCHE LITERATURTAGE

WANN

WO

Raum 2249A
Humboldt-Universität zu Berlin

SPRACHE

FRANZÖSISCH

PROGRAMM

Die vom Käte Hamburger Kolleg mitveranstaltete Tagung an der Humboldt-Universität zu Berlin thematisiert im spezifischen Kontext der Demokratischen Republik Kongo wie Literatur in all ihren Formen (Prosa, Lyrik, Theater) zur Bewältigung von Gewalterfahrungen beitragen kann. In diesem Sinne nehmen die Beiträge eine analytische „Sezierung“ von Gewalt, ihrer Entstehung und ihren Ausprägungen in literarischen Texten Kongos und der kongolesischen Diaspora vor. Es wird untersucht, wie die Literatur durch Gewalt verursachtes Leid, Trauer und Verzweiflung, aber auch Widerstand, Rebellion, Resilienz und Reparation zum Ausdruck bringt. Angesichts der historischen und anhaltenden Gewalt, der fortlaufenden Traumata und Ungerechtigkeiten in Folge von Versklavungshandel, Kolonialismus, Diktatur und Extraktivismus in der DR Kongo ist die Frage nach einem möglichen Beitrag der Literatur zur Reparation und zur „Heilung“ vielfältiger Zerstörung und Verwundungen besonders relevant.

Am 3. September 2026 hält CURE-Direktorin Christiane Solte-Gresser im Rahmen der von den CURE-Fellows Prof. Dr. Marie Guthmüller und Prof. Dr. Susanne Gehrmann organisierten Tagung einen Vortrag zum Thema „Les racines du mal ou l’histoire de la violence au Congo du point de vue du fou chez Pie Tshibanda, Ahmadou Kourouma et In Koli Jean Bofane“.

Die in das Tagungsprogramm integrierten kongolesischen Literaturtage ergänzen das wissenschaftliche Programm durch Lesungen und Diskussionen mit Charles Djungu-Simba & Richard Ali A Mutu K., Nadège Kusanika & Fiston Mwanza Mujila, In Koli Jean Bofane & Joëlle Sambi sowie einer Table ronde zum Verlagswesen und Buchmarkt.

Die Veranstaltung wird von der Humboldt-Universität zu Berlin und der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Kooperation mit dem Käte Hamburger Kolleg CURE, der Délegation Wallonie-Bruxelles-Ostbelgien und dem Österreichischen Kulturforum Berlin organisiert.

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