FOTOAUSSTELLUNG
WANN
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WO
Hauberrisser Saal, Rathaus St. Johann
Rathausplatz 1, 66111 Saarbrücken
SPRACHE
FRANZÖSISCH | DEUTSCH
PROGRAMM
Die Grenzen des 21. Jahrhunderts begegnen uns überall – im Schatten neu errichteter Mauern, in biometrischen Kontrollen, in Lagern von Menschen im Exil oder im Alltag von Grenzarbeitern. Grenzen sind längst mehr als feste Linien: Sie verschieben sich je nach politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen und prägen individuelle wie kollektive Erfahrungen. Die vom Musée national de l’histoire de l’immigration konzipierte und vom Institut d’Études Françaises organisierte Ausstellung beleuchtet Grenzen des 21. Jahrhunderts aus historischer, geografischer, wirtschaftlicher und menschlicher Perspektive – jenseits einfacher Gegensätze wie Öffnung und Schließung. Die kartografischen Darstellungen, begleitet von Fotographien und textuellen Kommentaren, hinterfragen die Ursachen der zunehmenden Migrationsbewegungen auf allen Kontinenten und rücken die vielfältigen Praktiken und Lebensrealitäten an den Grenzen in den Fokus.
Die Ausstellungstexte sind auf Französisch verfasst. Für Besucher:innen stehen deutsche Übersetzungen in einem Begleitheft sowie über einen QR-Code zum Anhören zur Verfügung. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 19 Uhr.
Vernissage: 8. Mai, 18:00 Uhr
Festsaal des Rathauses St. Johann
Zur Vernissage hält die französische Politikwissenschaftlerin und Migrationsexpertin Catherine Wihtol de Wenden einen Vortrag mit dem Titel „Immigration et idées reçues à propos des frontières“ und stellt die Ausstellung vor. Das von CURE-Direktor Markus Messling moderierte Gespräch findet auf Französisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche statt. Anschließend gibt es einen Empfang mit Gelegenheit zum Austausch.
Anmeldungen & Informationen:
culture@ief-saarbruecken.eu
Die vom Musée national de l’histoire de l’immigration konzipierte Ausstellung wird vom Institut d’Études Françaises (IEF) in Kooperation mit dem Palais de la porte dorée (musée national de l’histoire de l’immigration), dem Kulturamt der Landeshauptstadt Saarbrücken, der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saar, der Universität des Saarlandes, dem UniGR-Center for Border Studies, dem Institut Français Stuttgart, dem Institut Français Mannheim, dem Centre culturel franco-allemand Freiburg, Europe Direct und dem Käte Hamburger Kolleg CURE organisiert.
