JAHRESVORTRAG UND VORSTELLUNG DES NEUEN FELLOW-JAHRGANGS
WANN
WO
Innovation Center A2 1 | Seminarraum 3.05
Universität des Saarlandes
SPRACHE
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PROGRAMM
Das Käte Hamburger Kolleg CURE begrüßt am 21. Oktober seinen neuen Fellow-Jahrgang 2026/2027 mit einem feierlichen Auftakt im Innovation Center der Universität des Saarlandes. Nach Grußworten des saarländischen Ministers der Finanzen und für Wissenschaft, Jakob von Weizsäcker, und des Präsidenten der Universität, Prof. Dr. Ludger Santen, empfangen diese gemeinsam mit der Direktion des Käte Hamburger Kollegs die neuen Fellows.
Den Festvortrag hält Prof. Dr. Isaac Bazié, Professor für Komparatistik an der Université du Québec und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von CURE. Im Anschluss an den Jahresvortrag präsentieren die neuen CURE-Fellows ihre Forschungsarbeiten in deutscher, englischer und französischer Sprache.
Für den Fellow-Jahrgang 2026/2027 wurden aus knapp 400 Bewerbungen wieder zehn hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgewählt, die mit einem Fokus auf das Jahresthema Körper über kulturelle Praktiken der Reparation forschen. Sie kommen aus Japan, Indien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Belgien, Deutschland, Russland und Sambia und decken ein breites wissenschaftliches Spektrum ab: Es reicht von Philosophie und Geschichte über Literatur- und Kulturwissenschaft bis hin zu Medien- und Tanzwissenschaften sowie den Museum Studies. Die originellen und höchst aktuellen Forschungsprojekte der Fellows beschäftigen sich u. a. mit der Bearbeitung irreparabler Verwundungen in Kunst und Literatur zum Krieg in Syrien, mit Reparationsdiskursen über die Skulpturen der Khmer in Tokio oder kuratorischen Praktiken zu zerstörten afrikanischen Kulturgütern. Sie forschen zum Problem körperlicher Wiedergutmachung im Radiowerk von Artaud oder in den Kulturpraktiken europäischer, tunesischer und algerischer Kriegsgefangener des Ersten Weltkriegs. Andere Projekte widmen sich partizipatorischen Theaterpraktiken, Choreografien und Klangwelten in Indien und auf den Philippinen oder der Überwindung von Scham in lateinamerikanischen Familiengeschichten. Und nicht zuletzt geht es um die Frage, wie osteuropäische und skandinavische Kulturen Trauer um unwiederbringlich Verlorenes in Hoffnung und Rehabilitation überführen.
Im Anschluss an die Kurzvorträge lädt CURE zu einem Empfang ein, der Gelegenheit zum Austausch mit den Fellows und dem Team des Kollegs bietet.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, erleichtert jedoch die Planungen.
Anmeldungen an kontakt@khk.uni-saarland.de.